Kitesurf-Trophy Weißenhäuser Strand

24. Juni 2008

Bei zweiten Tour Stop der Kitesurf-Trophy zeigten die Kitesurfer des SKBUe Ihr Können. Mario Rodwald (SKBUe, Deutscher Meister 2007) belegte in der Disziplin Freestyle, in der es um Sprünge und Tricks geht, den 2. Platz hinter seinem Dauerrivalen Stefan Permien. Sebastian Bubmann (SKBUe, Deutscher Meister 200& teilte sich den 3. Platz mit Stefan Spiessberger aus Österreich. In der Disziplin Race, bei der man genau wie beim Segeln einen (Dreiecks-)Kurs abfahren muss, erreichte Mario den 3. Platz.

Kitesurftrophy Weissenhäuser Strand Freestyle Männer Podium

Kitesurftrophy Weissenhäuser Strand Race Männer Podium

Interview mit Vito Brabetz

19. Juni 2008

Seit wann kitest Du?
Im Herbst 2002 habe ich meinen Kitekurs am Steinhuder-Meer beim Surfer’s Paradise gemacht und war wohl der jüngste Kiter an diesem Spot. Da aber nach einer Woche schon dasWinterfahrverbot am Steinhuder – Meer anfing, konnte ich erst im Frühjahr wieder kiten und bin direkt nach Tarifa geflogen.

Wie oft trainierst Du?
Ich versuche so oft zu trainieren, wie es der Wind zulässt. ( Windinformation von Windfinder )
Das ist so 1 – 2 mal in der Woche.

Was fasziniert Dich am Kitesurfen?
Am Kiten fasziniert mich am meisten, dass man so viele interessante, unterschiedliche Leute kennen lernt. Dazu kommt noch die schnelle Entwicklung des Materials und die Vielfalt der Sprünge und Tricks.
Und man kommt herum..

Hast Du Vorbilder? Wenn ja, wer?
Vorbilder nicht direkt. Ich sehe mir gern Clips von allen guten Kitern der Welt an und suche mir Tricks heraus, die zu meinem Stil passen könnten. Alvaro habe ich in Tarifa getroffen und vor kurzem in St.Peter Ording bei der PKRA kennen gelernt. Sein Lebensstil gefällt mir schon ganz gut.

Wenn Du neue Tricks lernen willst, wie gehst Du vor (Videos, Trockenübung,
Bewegungsablauf im Kopf, etc.)

Zuerst sehe ich ein Video mehrmals an und gehe dann alles im Kopf durch. Danach will ich möglichst schnell aufs Wasser und es ausprobieren .

Was sind Deine Ziele für die nächste Saison?
Ich hoffe, dass ich in der nächste Saison meinen Platz bei der Kitesurf-Trophy halten kann oder sogar verbessere. Außerdem träume ich davon, beim Worldcup mindestens bei einem Stop mitzufahren.

Deine Eltern sind, glaube ich, in einem Segelverein bei Hannover. Hast Du auch mal gesegelt bzw. segelst Du noch? Erzähl mal ein bisschen
Meine Eltern sind nicht nur in einem Segelverein, sondern haben auch eine Yachtcharteragentur, dadurch war ich schon früh auf Segelyachten im Mittelmeer unterwegs. Mit 7 Jahren haben sie mich in einen Opti (kleines Jugendboot) gesetzt, haben mir die Pinne ( Steuer ) und die Schot ( Leine für die Einstellung des Segels ) in die Hand gedrückt, und schon bin ich los gesegelt. Danach kam die Zeit der Dreieckskurse und Regatten. Aber schnell wurde mir der Opti zu klein und eng, nicht nur das Boot.
Glücklicherweise ist mein Vater mit mir zum Surfers Paradise gefahren und ich war sofort von den Kites und der Surferatmosphäre begeistert. Noch am gleichen Tag habe ich den Kurs begonnen und Material bekommen. (Das alles ohne Kommentare wie: ist das nicht zu gefährlich, ist er nicht noch zu jung..-mein Vater war einfach cool!)

Was hältst Du von der neuen Disziplin Kurs rennen (beim Worldcup), das ja dem Regattasegeln sehr ähnelt?

Würde ich als zusätzliche Disziplin gut finden. Rider und Zuschauer können sofort sehen, wer der Beste ist. Und es ist eben eine ganz andere Anforderung als beim Freestyle.

Was hast Du noch für Hobbies?
Eigentlich mache ich alles was mit Boards zu tun hat. Ich bin oft an der Wakeboardanlage oder mit dem Mountainboard im Feld, wenn der Wind das Kiten nicht zulässt.
Außer Kitesurfen kann ich aber auch Windsurfen und Wellenreiten. Leider haben wir am Steinhuder-Meer keine Wellen. Wenn mal doch eine Welle da ist, ist sie von einem Ausflugsschiff!!! ( etw. 30 cm ).
Um im Winter in Form zu bleiben, habe ich einen DN-Eissegeler, und flitze aufm Eis herum, sobald das Steinhuder-Meer gerade zugefroren ist.

Was rätst Du Kitesurf-Interessierten? Wo sollen sie sich informieren? Wie können sie Kitesurfen am besten lernen?
Um Kitesurfen zu lernen sollte man sich eine gute Kitesurfschule aussuchen und dort die Grundlagen erlernen, was für die Sicherheit sehr wichtig ist. Adressen findet man in Kitemagazinen, auf Messen oder im Internet. Vorbereiten könnte man sich durch Lenkdrachenfliegen.

Wie stellst Du Dir Deine Karriere vor (als Kiteprofi, kitender Globetrotter, als Angestellter)? Wie wichtig ist für Dich das Kitesurfen? Willst Du in Zukunft regelmäßig an Worldcups teilnehmen? Oder willst Du lieber eine Ausbildung, Studium oder ähnliches machen und Kitesurfen nebenbei als Hobby betreiben?
Für mich ist das Kitesurfen ( allgemein Surfen ) nicht nur ein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Deswegen wird es nie aus meinem Leben verschwinden.
Trotzdem konzentriere ich mich auf die Schule, um in 3 Jahren ein gutes Abi hinzulegen und dann irgendwann in Kiel oder vielleicht in Australien zu studieren.
(Denn ich muss sicherlich irgendwann das Kitematerial selbst bezahlen, wenn mir meinen Eltern das Sponsoring canceln.). Aber dennoch werde ich sicherlich des Öfteren bei Kitesurfcontest anzutreffen sein und auch beim Worldcup. Aber bis dahin habe ich ja noch ein paar Jährchen Zeit und werde alle Trophys, King of the coast, Hängt ihn höher usw. mitnehmen.

Wo informierst Du Dich über Wind & Wetter, wenn Du Kiten gehen willst? [Jetzt bloß nix falsches sagen ;-)]
Da ich vom Segeln das Umrechnen von Knoten kenne, gucke ich am liebsten bei Windfinder, da es auch eine gute Übersicht gibt. Aber trotzdem vergleiche ich auch mal gerne mit den anderen Wetterdiensten, vor allem wenn mir die Windvorhersage bei Windfinder nicht passt……….;)

 

Kitesurf-Trophy endet auf Fehmarn mit toller Bilanz für SKBUe-Kitesurfer

3. September 2007

Am Samstag war der Wind etwas zu schwach für eine reguläre Freestyle-Wertung aber dafür entschädigte der Sonntag die Zuschauer und Fahrer mit reichlich Wind aus südwestlichen Richtungen. Im Freestyle-Wettbewerbs holt sich der seit dieser Saison für den SKBUe startende Vito Brabetz aus Hannover den Sieg vor Nils Wesch. In der Tourwertung kam er damit auf einen hervorragenden 2. Platz hinter Nils Wesch. Bei den Herren gab es eine Double Elimination, aber gegen die beiden Dauerrivalen dieser Saison Stefan Permien und Mario Rodwald (SKBUe) war kein Kraut gewachsen. Sie standen sich wie schon in der Single Elimination und wie bei allen anderen Tourstops der Kitesurf-Trophy in diesem Jahr im Finale gegenüber und Mario setzte sich abermals knapp durch. Mario hat in dieser Saison damit so ziemlich alles abgeräumt, was es in Deutschland abzuräumen gibt: Deutscher Meister im Freestyle, Toursieger im Kitecross und Freestyle. Und das mit 16 Jahren, wo er noch bei den Junioren starten könnte. Rick Jensen (SKBUe) belegte auf dem letzten Tourstop im Freestyle den 3. Platz und sicherte sich damit den 3. Platz in der Jahreswertung. Die beiden anderen Top-Fahrer des SKBUe, Sebastian Bubmann und Kim albrecht, waren auf Fehmarn nicht dabei. Sebastian trainiert in den nächsten 6 Wochen auf Mauritius und wird uns hoffentlich schöne Bilder und Berichte liefern. Kim hat in seiner Heimat Sylt ohnehin fast immer gute Bedingungen zum Üben neuer Tricks…

1. Tag Kitesurf-Trophy Fehmarn

31. August 2007

Bei Wolken, Regenschauern und ordentlich fanden am ersten Tag der Kitesurf-Trophy am Südstrand auf Fehmarn die Disziplinen Kitecross und Freestyle statt.  Die SKBUe-Rider sind wieder ganz vorne mit dabei: Beim Kitecross belegten Rick Jensen (SKBUe) und Mario Rodwald (SKBUe) hinter Stefan Permien (Kiel) die Plätze 2 und 3. In der Single Elimination des Freestyle-Wettbewerbs setze sich Mario Rodwald durch und liegt auf Platz 1 vor Stefan Permien und Rick Jensen. Da die Windvorhersage für die nächsten beiden Tage gut aussieht, wird es im Freestyle wahrscheinlich eine Double Elimination geben, so dass sich die Reihenfolge noch ändern kann. Stay tuned..

Letzter Tourstop

30. August 2007

Vom 31.9 bis 2.9 findet auf Fehmarn der letzte Tourstop der Kitesurf-Trophy statt. Mario Rodwald, amtierender Deutscher Meister, hat gute Chancen, die Tour, wie bereits im Vorjahr zu gewinnen. Auf Platz 3 und 4 folgen Sebastian und Rick. Bei den Jugendlichen liegt Marvin zwar nur auf Platz 9 aber er kann  auch noch  weit nach vorne kommen, da er 2 der bisherigen 4 Tourstops gar nicht mitgefahren hat.

Fazit: PKRA Worldcup

30. August 2007

Aus Sicht des SKBUe-Teams lief der Worldcup nicht schlecht. In der neuen aber längst noch nicht so professsionellen und umkämpften Disziplin “Course Racing” belegte Armin Harich am Ende Platz 4, wobei er leider am letzten Tag durch einen Sturz im zweiten Rennen noch vom 2. auf den 4. Platz abrutschte. Oliver König wurde 13. In der Königsdisziplin Freestyle lief es leider nicht so gut. Rick Jensen konnte seinen 9. Platz aus dem letzten Jahr leider nicht wiederholen und schied ebenso wie Mario Rodwald und Kim Albrecht in der ersten Runde aus. Nur Sebastian Bubmann schaffte es in die 2. Runde. Mario wurde bei seinem Heat wegen einer Kollision disqualifiziert. Für alle Fahrer war es eine gute Erfahrung und Rick und Bubi können nach geschafften Abi jetzt richtig Gas geben.

Tagessieg für Armin Harich

24. August 2007

Bei sonnigen Wetter und schwachem Wind fand am Freitag nur ein Kursrennen statt, das Armin Harich vom SKBUe als Erster beendete. Damit rutschte er in der Gesamtwertung auf den 2. Gesamtrang vor. Viele Fahrer konnten auf Grund des schwachen Winds keine Höhe halten und kamen gar nicht ins Ziel. Armin hatte damit keine Probleme. Mit seinem Flysurfer Silberpfeil in 19qm fuhr er mehr Höhe als alle anderen und freute sich natürlich riesig über seinen ersten Tagessieg.

Wind und Action am 4. Tag

21. August 2007

Der 4. Tag des PKRA-Worldcups begann mit 2 weiteren Kursrennen. Bei Armin Harich lief es nicht so gut. Im ersten Lauf hatte er einen etwas zu kleinen Kite (Flysurfer Speed2 15qm) und wurde 5. Dann wechselte er auf einen 19er Kite aber der Wind frischte stark auf, so dass er nur überpowert war und nur 10. wurde. In der Gesamtwertung liegt er aber immer noch auf Platz 5. Oliver Könige belegte im zweiten Lauf den 6. Platz und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den 13 Platz von 20 Teilnehmern.

Nach dem 2. Rennen frischte der Wind weiter auf, so dass endlich die Königsdiziplin des Kitesurfens, der Freestyle, gestartet werden konnte. Marvin Hoffmann durfte aufgrund seinen Deutschen Jugendmeistertitels in der Qualifikationsrunde starten. Leider schied er dort aus. Die anderen SKBUe-Teamfahrer waren bereits in der Hauptrunde gesetzt. Für den amtierende Deutsche Meister Mario Rodwald (SKBUe) lief es nicht optimal. Er schied in der ersten Runde der Single Elimination gegen den späteren Sieger Kevin Langeree aus Holland aus. Kim Albrecht (SKBUe) musste gleich im ersten Heat gegen seinen Freund Philipp Brückmann antreten und zog dabei den kürzeren. Sebastian Bubmann (SKBUe) zeigte einen guten Heat und kam eine Runde weiter, wo er dann aber gegen Randy Hereman aus den Niederlanden den unterlag. Rick Jensen (SKBUe) verlor seinen ersten Heat gegen den Schweden Blomvall. Bester Deutscher wurde der in Spanien lebende Silvester Ruckdäschel, der erst im Viertelfinale gegen den dreifachen Weltmeister Aaron Hadlow verlor. Somit sieht die Gesamtwertung im Freestyle momentan so aus: 1.Kevin Langeree (Holland), 2. Aaron Hadlow (England), 3. Alvaro Onieva (Spanien), 4. Cesar Portas (Spanien). Die Windvorhersage für das Wochenende sieht aber gut aus, so dass die Chance auf eine Double Eliminiation besteht. Dann hätten die SKBUe-Kiter Mario, Kim, Rick und Sebastion noch die Chance, sich nach vorne zu kämpfen und die Gesamtwertung umzukrempeln.

Kursrennen bei Kitesurf Worldcup

19. August 2007

Endlich Wind. Am 2. Tag des Kitesurfworldcups fanden 3 Kursrennen statt. Armin Harich vom SKBUe liegt bei seinem ersten Worldcup nach den Platzierungen 3, 4 und 4 in der Gesamtwertung auf dem sensationallen 3. Platz. Oliver König schaffte es nur auf Platz 14 von 26 Teilnehmern. Der Worldcup geht noch bis zum kommenden Sonntag und es können insgesamt bis zum 16 Rennen ausgetragen werden. Für die Disziplin Kursrennen reichte der Wind bisher noch nicht.

PKRA Kiteworldtour in Skt. Peter-Ording

17. August 2007

Am Samstag startet der PKRA Kitesurfworldcup in Skt. Peter-Ording.  Das SKBUe-Kitesurfteam geht in der Disziplin Freestyle mit dem amtierenden Deutschen Meister Mario Rodwald und mit den beiden drittplazierten der DM, Rick Jensen und Sebastian Bubmann, an den Start. In der ganz neuen Disziplin Course Racing starten Armin Harich und Oliver König.  Aber was ist Course Racing? Es handelt sich um Dreieckskurse mit Startlinie,  Kreuz (am Wind), Downwind und Ziellinie. Wer zuerst im Ziel ist, gewinnt. Man braucht dafür viel Speed, gutes Höhelaufen, taktisches Geschick und gutes Material. Videos von Kursrennen findet man bei ExtremeElements.tv